{"id":1666,"date":"2017-03-21T12:58:40","date_gmt":"2017-03-21T12:58:40","guid":{"rendered":"https:\/\/eoc.vision\/de\/?p=1666"},"modified":"2021-07-06T10:50:59","modified_gmt":"2021-07-06T10:50:59","slug":"wie-sich-unser-leben-veraendert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eoc.vision\/de\/wie-sich-unser-leben-veraendert\/","title":{"rendered":"Wie sich unser Leben ver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<p>\u201eKommen Sie auf eine Probefahrt vorbei!\u201c Kommt ein neues Automodell auf den Markt, wird seit jeher mit dieser Einladung geworben. Kommen Sie vorbei, kommen Sie in unsere Autoh\u00e4user, \u00fcberzeugen Sie sich selbst, schauen Sie sich das Modell an, fahren Sie es Probe! Genau das ist es, wozu uns die Hersteller \u00fcberreden wollen \u2013 seit Generationen, k\u00f6nnte man schon fast sagen. Nur: Zieht diese Einladung auch heute noch? Zieht sie in Zeiten, in denen der Kunde lange schon alle Geheimnisse des neuen Automodells kennt, vielleicht sogar besser als der Verk\u00e4ufer? In Zeiten wie diesen? In Zeiten des Internets\u2026<\/p>\n<p>Das Internet hat die Spielregeln ver\u00e4ndert, nahezu alle Spielregeln. Auf dem Markt ist es mittlerweile der Kunde, der die Regeln diktiert, der sich aufmerksam informiert und sich \u00fcberzeugen l\u00e4sst, bevor er \u00fcberhaupt beim Anbieter vorbeischaut \u2013 wenn \u00fcberhaupt\u2026<\/p>\n<p>Heute verbringen 90 Prozent aller Konsumenten, die eine gr\u00f6\u00dfere Anschaffung zu t\u00e4tigen haben (ein Auto beispielsweise), Stunden im Web, um sich rundum zu informieren. Sie besuchen die Herstellerseiten und jene der Experten, sie w\u00e4gen Kosten und Nutzen ab und vergleichen die Angebot verschiedener Hersteller und Anbieter. Autoh\u00e4user oder Gesch\u00e4fte sind also das allerletzte Glied in der Kette. Wenn der Kunde dort auftaucht, hat er sich meistens schon eine Meinung gebildet, hat bereits eine Kaufentscheidung getroffen. Was er h\u00f6chstens noch braucht, sind letzte Gewissheiten. Dieses Verhalten kommt einem Paradigmenwechsel gleich. Einem epochalen Paradigmenwechsel.<\/p>\n<p>Der Autosektor ist \u2013 ob uns das gef\u00e4llt oder nicht \u2013 zum Symbol der digitalen Revolution geworden. Die IT hat nicht nur grundlegend die Produktion von Fahrzeugen ver\u00e4ndert, sondern auch das Fahrzeug an sich. Software, Mikrochips, Sensoren und Kommunikationstechnologien unterschiedlichster Arten dominieren heute unsere Autos, wobei der vorl\u00e4ufige Endpunkt schon in Sicht ist: das selbstfahrende Auto. Was bei alledem oft vergessen wird, ist die Ver\u00e4nderung, die wir eingangs geschildert haben: jene im Kaufverhalten, im Verhalten der Kunden auf dem Weg hin zur Kaufentscheidung. Es ist der Sieg der Masse. Oder besser: Der Sieg des Internets.<\/p>\n<p>Die Einladung ins Autohaus ist heute pass\u00e8. Schlie\u00dflich kann jeder, der sich daf\u00fcr interessiert, das eben auf den Markt gebrachte Modell in allen Einzelheiten untersuchen, ohne sich daheim aus dem Sessel zu erheben. Im Internet finden sich sogar Konfiguratoren, mit denen man das Fahrzeug den eigenen W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen anpassen kann: die Innenausstattung, Felgen und Radkappen, Accessoires und Optionals. Den eigenen Gebrauchtwagen kann man im Internet sch\u00e4tzen lassen und \u2013 falls gew\u00fcnscht \u2013 verkaufen. Und Versicherungspolizzen zu vergleichen, ist im Web auch kein Problem. Wenn sich auch noch der E-Commerce im Autohandel durchsetzt (wie etwa bei den Fiat-Modellen Panda und 500, die man bereits auf Amazon kaufen konnte), dann schlie\u00dft sich der Kreis. Klar ist, dass sich die Hersteller und Autoh\u00e4user auf diese Entwicklung einstellen m\u00fcssen. Schnellstm\u00f6glich. Und nicht nur sie.<\/p>\n<p>Die \u00c4ra, in der zehn, hundert oder tausend Menschen die Autoh\u00e4user gest\u00fcrmt haben, um mit einer Brosch\u00fcre in der Hand den Heimweg anzutreten, ist demnach vorbei. Heute muss man selbst den Weg zum Kunden antreten: \u00fcber Tablets und Smartphones, mit ma\u00dfgeschneiderten, individuell gestalteten Angeboten.<\/p>\n<p>Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, haben wir Inpulse entwickelt, das mit Hilfe einer Reihe von Algorithmen die Webnutzung untersucht, Daten sammelt und analysiert und so gezielte Marketing-Ma\u00dfnahmen in Echtzeit erm\u00f6glicht. Die digitalen Kan\u00e4le nutzend, versteht sich. F\u00fcr Unternehmen ist es daher lebensnotwendig zu verstehen, wie sich unser Leben ver\u00e4ndert. Und es ist lebensnotwendig, diese Ver\u00e4nderung nicht passiv zu erdulden, sondern aktiv zu gestalten. Wer heute au\u00dfenvor bleibt, ist drau\u00dfen. Endg\u00fcltig. Unser prim\u00e4res Ziel ist deshalb, unseren Kunden Instrumente an die Hand zu geben, mit denen sie direkt auf den Markt einwirken k\u00f6nnen. Es geht demnach nicht mehr um das \u201eSchau wie sch\u00f6n dieses Auto ist!\u201c, sondern um ein \u201eSchau, das ist Dein Auto!\u201c. Genau das ist ein entscheidender Schritt nach vorn. Einer, den Henry Ford so nicht vorausgesehen hat. Und wohl auch kaum glauben k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eKommen Sie auf eine Probefahrt vorbei!\u201c Kommt ein neues Automodell auf den Markt, wird seit jeher mit dieser Einladung geworben. 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