{"id":1640,"date":"2016-10-18T13:35:31","date_gmt":"2016-10-18T13:35:31","guid":{"rendered":"https:\/\/eoc.vision\/de\/in-che-modo-google-valuta-la-qualita-dei-contenuti\/"},"modified":"2021-07-06T10:51:23","modified_gmt":"2021-07-06T10:51:23","slug":"wie-google-die-qualitaet-von-inhalten-bewertet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eoc.vision\/de\/wie-google-die-qualitaet-von-inhalten-bewertet\/","title":{"rendered":"Wie Google die Qualit\u00e4t von Inhalten bewertet"},"content":{"rendered":"<p>Dass Google die Qualit\u00e4t von online gestellten Inhalten bewertet, ist keine Neuigkeit. Nur das Wie ist neu, und zwar immer und immer wieder. Von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr \u00e4ndert Big G die Parameter, die dar\u00fcber entscheiden, was im Netz wichtig und was unwichtig ist.<\/p>\n<p>Um dem gro\u00dfen Geheimnis auf die Spur zu kommen, hat Jack Simpson, Copywriter bei Econsultancy, Inhalte auf deren Charakteristiken hin \u00fcberpr\u00fcft und diesen ihre <a href=\"https:\/\/eoc.vision\/de\/was-ist-eine-marke-und-warum-sie-mehr-als-nur-ein-logo-ist\/\">Positionierung<\/a> gegen\u00fcbergestellt. So konnte Simpson <a href=\"https:\/\/econsultancy.com\/blog\/66787-how-google-defines-quality-content\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Artikel<\/a>. erkl\u00e4ren, wie Google die Qualit\u00e4t von Inhalten \u201emisst\u201c.<\/p>\n<p>Auch wenn man \u2013 wie bei Statistiken nun einmal \u00fcblich \u2013 Fehlerquellen und Abweichungen einbezieht, bringt die Studie von Econsultancy doch einige interessante Aspekte ans Licht. Aspekte, die vor allem SEO-Verantwortliche und Content Marketer im Hinterkopf behalten sollten.<\/p>\n<h2>Google zieht lange Inhalte den kurzen vor<\/h2>\n<p>So hat die Studie etwa gezeigt, dass von 2014 bis heute die durchschnittliche L\u00e4nge der ersten 30 analysierten Seiten um rund 25 Prozent gesteigert wurde. Daraus schlie\u00dft man, dass der Wert, den Google der L\u00e4nge eines Beitrags zumisst, gr\u00f6\u00dfer geworden ist.<\/p>\n<p>Dahinter steckt wahrscheinlich die \u00dcberlegung, dass ein langer Beitrag eher imstande sein d\u00fcrfte, Hintergr\u00fcnde ad\u00e4quat auszuleuchten, als dies ein kurzer ist. Und wenn ein Thema umfassend behandelt worden ist, dann steigt damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass der entsprechende Beitrag bei der Recherche hilfreich ist.<\/p>\n<p>Was daraus folgt, ist eine simple Lehre: Die einmal geltende Regel, dass Texte im Internet kurz sein sollten, weil keiner die Zeit hat, l\u00e4ngere Beitr\u00e4ge zu lesen, geh\u00f6rt der Vergangenheit an. Ist ein Text gut geschrieben, mitrei\u00dfend und zudem gut recherchiert, wird er auch gelesen. Und Google misst dem einen hohen Wert zu.<\/p>\n<h2>Konzentration auf die User Experience<\/h2>\n<p>Ein gut geschriebener, mitrei\u00dfender und gut recherchierter Text ist demnach eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung, gelesen zu werden. Nachdem potentielle Leser im Internet auf tausend verschiedene Arten abgelenkt werden, muss man sie erst einmal k\u00f6dern und f\u00fcr den eigenen Inhalt interessieren.<\/p>\n<p>Das geschieht am besten \u00fcber eine gut designte, leicht und intuitiv zu verstehende Seite, die es dem Leser erleichtert, sich im Text zurechtzufinden. Ohne die Konzentration auf die User Experience bleibt jedes Content <a href=\"https:\/\/eoc.vision\/de\/die-rolle-der-corporate-social-responsibility-im-marketing\/\">Marketing<\/a> auf der Strecke. Google wei\u00df dies genau und weist gut strukturierten Seiten mit einer einfachen Navigation die besten Werte zu.<\/p>\n<p>Grundlegend dabei ist auch die bestm\u00f6gliche Nutzung der Seiten auf mobilen Endger\u00e4ten. 30 Prozent der besten 30 von Econsultancy analysierten Seiten waren responsiv, passen sich demnach also flie\u00dfend unterschiedlichen Bildschirmgr\u00f6\u00dfen an. Wer also lange Beitr\u00e4ge plant, sollte der User Experience ein entsprechendes Augenmerk zukommen lassen.<\/p>\n<h2>Vergessen Sie die Keywords!<\/h2>\n<p>Es gab einmal eine Zeit, in der SEO mit dem mehr oder weniger unsinnigen Unterbringen von Schl\u00fcsselw\u00f6rtern in einem Text gleichgesetzt wurde. Zum Gl\u00fcck sind diese Zeiten l\u00e4ngst vorbei. Und auch jene der Anleitungen, wie man in S\u00fcdtirol in Suchmaschinen ganz vorne landet.<\/p>\n<p>Heute schreibt keiner mehr Anleitungen, wie man in S\u00fcdtirol in Suchmaschinen ganz vorne landet, ganz einfach deshalb, weil sich der Fokus von den Maschinen zum Nutzer verschoben hat. Daraus l\u00e4sst sich folgern, dass jeder Beitrag so geschrieben werden sollte, dass er bestm\u00f6glich lesbar ist. Schlie\u00dflich sind die Leser die ersten und wichtigsten Nutznie\u00dfer dessen, was man schreibt.<\/p>\n<p>Und noch etwas: Wenn man etwas schreibt, was f\u00fcr das behandelte Thema wirklich wichtig ist, dann werden die Schl\u00fcsselw\u00f6rter von allein im Text auftauchen. So zeigt die Studie von Econsultancy auch, dass die ersten f\u00fcnf angezeigten Seiten weniger Schl\u00fcsselw\u00f6rter im Text aufwiesen als die zweiten f\u00fcnf.<\/p>\n<h2>Auch Backlinks werden unwichtiger<\/h2>\n<p>Neben den Keywords waren einst die Backlinks tragende S\u00e4ulen der SEO, jene Links also, die von au\u00dfen auf eine Seite f\u00fchren. Die Bedeutung dieser Backlinks nimmt aber ab, Jahr f\u00fcr Jahr wurde die Korrelation zwischen Backlinks und Positionierung geringer.<\/p>\n<p>Dies hat auch damit zu tun, dass es tausende M\u00f6glichkeiten gibt, Backlinks \u201ek\u00fcnstlich\u201c einzurichten, indem man etwa daf\u00fcr zahlt oder entsprechende Automatisierungen nutzt. Google geht allerdings davon aus, dass ein Netzwerk sich \u201enat\u00fcrlich\u201c entwickeln, man sich Backlinks also nur aufgrund von Inhalten und Qualit\u00e4t verdienen solle.<\/p>\n<h2>Last but not least: Die Social Networks<\/h2>\n<p>Bisher hat man nur dar\u00fcber gemunkelt, nun scheint es aber sicher: Google bezieht in seinen Algorithmus auch die Interaktion in den Social Networks mit ein. So zeigt sich bei der Studie von Econsultancy, dass die in den Suchmaschinen ganz oben positionierten Seiten rund das Doppelte an Interaktionen aufzuweisen hatten als die folgenden.<\/p>\n<p>Likes, Shares, Retweets, Herzchen oder Sternchen scheinen demnach eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle im Bereich der SEO zu spielen.<\/p>\n<h2>Qualit\u00e4t zahlt sich aus<\/h2>\n<p>Letztendlich kann man festhalten: Qualit\u00e4t zahlt sich aus. Google (und mit ihm alle anderen Suchmaschinen) will seinen Nutzern die bestm\u00f6glichen Rechercheergebnisse bieten. Und das hei\u00dft, dass man vor allem qualitativ hochwertige Inhalte an den vordersten Positionen anzeigt.<\/p>\n<p>Seiten mit banalen Inhalten, mit kaum recherchierten Texten und ohne jeden Appeal werden demnach nach und nach R\u00e4nge verlieren. Wer dieses Risiko nicht eingehen will, sollte sich deshalb jetzt schon Gedanken \u00fcber eine m\u00f6glichst attraktive <a href=\"https:\/\/eoc.vision\/de\/content-marketing-nicht-zu-unterschatzen\/\">Content Strategy<\/a> f\u00fcr seine Seite machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass Google die Qualit\u00e4t von online gestellten Inhalten bewertet, ist keine Neuigkeit. Nur das Wie ist neu, und zwar immer und immer wieder. 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